Es ist zwar gerade nicht die typische Urlaubszeit, aber ich hatte ein paar freie Tage und dachte mir, ich nutze die Zeit sinnvoll, um mal ein bisschen durch die Weltgeschichte zu reisen ;-) Spontan ein Bahnticket gekauft, schnell ein Zimmer über Airbnb gebucht (Was übrigens sehr empfehlenswert ist. Dort werden Zimmer oder ganze Wohnungen von Privatleuten vermittelt. Häufig günstiger als ein Hotel und in meinem Fall gab es noch eine super nette Gastgeberin dazu, die mir ein paar Tipps gegeben hat und einfach wahnsinnig zuvorkommend und fürsorglich war. So hat man also auch gleich ein bisschen Kontakt zu den “Einheimischen” und ein ganz anderes Urlaubserlebnis.) und los ging es. Meine Kamera durfte natürlich auch nicht fehlen.

Big Ben, London, Bus

Die Zeit ging allerdings wahnsinnig schnell vorbei, ich hatte nur zwei volle Tage, die in so einer Metropole natürlich nicht wirklich ausreichen. Vor allem wenn das britische Wetter sich an einem Tag von seiner doch sehr typischen Seite zeigt ;-) Aber sonst war es einfach schön mal wieder eine etwas andere Sicht auf die Dinge und die Welt zu bekommen :-) Viele Londoner sind wahnsinnig hilfsbereit. Schon bei dem Griff nach dem Stadtplan wurde ich häufig angesprochen, ob ich Hilfe gebrauchen könne (vielleicht sah ich ja auch nur so verplant aus, keine Ahunng ;-) Aber auch so scheinen die Leute sehr viel offener als in Deutschland zu sein und man kommt häufiger ins Gespräch, auch oder gerade wenn sie noch nicht wissen, dass man ein Touri ist…;-) So jetzt gibt es aber erstmal schnell ein paar erste Fotos :-)

Canon 5D Mark II ISO 200/ Blende 22/ 30s

So sah das ganze übrigens aus ( Auch wenn die Iphone Qualität im Dunkeln gruselig ist, kann man glaub ich ein bisschen was erkennen). Da ich keine Lust hatte neben meinem Geraffel noch ein Stativ mitzuschleppen, habe ich einen kleinen Gorillapod mitgenommen, den/das (ähhm keine Ahnung..das Stativ, der/das Gorillapod…egal ;-) auf jeden Fall sind die Teile super praktisch. Sie sind gut zu verstauen, man kann sie fast überall dranbasteln und meisten halten sie auch noch gut ;-). Ich habe mir bislang ehrlich gesagt noch keinen eigenen zugelegt, aber weiß auf jeden Fall, dass er eine Investition wert ist.

Ein wichtiger Tipp bei Langzeitbelichtungen übrigens (und natürlich generell) ist, vorher den Sensor und die Linse zu reinigen. Denn damit die Lichter gut rauskommen und man eine hohe Tiefenschärfe bekommt, schließt man die Blende nach Möglichkeit stark und dann kann man jedes noch so kleine Staubkorn sehen. Ich hatte das mit dem Reinigen dummerweise schon etwas länger nicht mehr gründlich gemacht und durfte also lauter kleine Flecken wegstempeln. Wenn man sonst meistens mit etwas offenerer Blende fotografiert, fällt das kaum auf. Bei Blende 22 sieht man jedoch jedes noch so kleine Staubkorn ;-) Also lieber vorher wenigstens einmal mit einem kleinen Blasebalg kurz durchpusten und so die gröbsten Fuseln entfernen, man ist hinterher dankbar für ;-)

 

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